Sonntag, 22. August 2010

SHOPPINGRAUSCH, ZELTFRIEREN und PLANUNG DES NäCHSTEN ABENTEUERS

Samstag, 21.8.2010, Fairbanks-Alaska
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Heute ist relaxen und wieder aufpäppeln angesagt. Ich habe Halsschmerzen und fühle mich etwas groggy. Gestern war ich noch in einem Shoppingtempel einkaufen


Es gibt hier keine KLEINEN Portionen. Hier ist alles RIESIG.
 
 
Das Gemüse wird hier ständig mit Wasser besprüht, damit es möglichst frisch aussieht. Der Grossteil ist gentechnisch manipuliertes Essen. Teilweise gibt es schon unmanipulierte Lebensmittel, die jedoch ein vielfaches kosten.
 
 
Ja und dann hab ich mir endlich einen kleinen Laptop zugelegt. Bisher war ich immer auf Geräte in den Hostels oder Internetcafes angewiesen. Das war zum einen sehr kostenintensiv (bis zu U$ 12,- pro Stunde) oder es stand ständig jemand in meinem Rücken, der schon wartete. Mit einem eigenen Computer ist man zum einen unabhängig und zum anderen surft man in den Hostels aber auch in vielen Restaurants kostenlos.
 
 
Um den Genesungsprozess etwas zu beschleunigen kochte ich mir eine leckere Hühnersuppe mit viel Knoblauch, Petersilie, Sellerie, Karotten und Zwiebeln.


Das war übrigens die kleinste Petersilieportion, die ich kaufen konnte...


Von der Suppe habe ich mich dann 2 Tage ernaehrt. Sie war voll lecker!!!!


Das ist übrigens meine Behausung, eine Mischung aus Zelt und Haus mit 5 Betten drinnen. Die Seitenwände innen sind aus Holz, der Rest ist Zeltplane. Statt den obligatorischen 4 Mädels waren dann leider doch nur 2 Biker, Martin aus Argentinien und Bryan an England sowie Ben aus Kalifornien, die sich die Räumlichkeit mit mir teilten.


Die erste Nacht bin ich in dem Zelt fast erfroren, so saukalt war das, bis wir draufgekommen sind, das es eine Gasheizung gibt.

Manche haben übrigens im Indianerzelt geschlafen, in dem es keine Heizung gab, oder gleich im eigenen Zelt - die günstigste Hostelvariante. Mit entsprechenden Spezialschlafsäcken soll dies angeblich kein Problem sein.


Die beiden Motorradfahrer, Martin und Bryan wollten, das ich mit ihnen zum nördlichsten Punkt Alaskas, der per Strasse erreichbar ist mitkomme - nach DEAD HORSE. Da ich mein HORSE jedoch (noch) nicht auf den 1.600 Kilometern Schotterstrasse vernichten wollte, und da ich nicht ganz gesund bin, habe ich dankend abgelehnt.


Ich gebe mir eine anderes Abenteuer. Ich will morgen bis nach TOK, an der kanadischen Grenze fahren. Von dort will ich dann nach CHICKEN um über den TOP OF THE WORLD HIGHWAY in die kanadische Goldgräberstadt DAWSON CITY zu gelangen.


Das einzige Problem das ich habe - die Strassen dort hin wurden in Folge der starken Regenfälle weggespült. Wie ich herausgefunden habe geht am Dienstag ein begleiteter Autokonvoi, dem ich mich anschliessen werde um die Gatschpisten nach Dawson zu überwinden.

Mal sehen ob es klappt...

Kommentare:

  1. Hast keine Stollenreifen mit? So kenn ich dich gar net. Bist doch immer auf eigene Faust unterwegs und lässt kein Gatschloch aus!

    Martin

    AntwortenLöschen
  2. erwarte schon deine neuen Berichte!!!

    AntwortenLöschen
  3. @mawi: Die Strasse ist leider gesperrt, sonst hätte ich schon Gas gegeben. Ausserdem habe ich gerade ein paar Fotos der weggespülten Strassen in der Zeitung gesehen. Da wäre (fast) kein Weiterkommen.

    Mit unseren rumänischen KTM-Enduros wäre das zum schaffen, aber mit der schweren, vollbepackten 950 Adventure müsste ich in der Wildnis übernachten, wenn nichts mehr weitergeht...

    AntwortenLöschen