Sonntag, 26. September 2010

AUFBRUCH INS MORMONENLAND

Donnerstag, 23.9.2010: Ghosttown Delmar/Nevada nach Salt Lake City/Utah
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Es ist früh am Morgen, als ich aus meinem Schlafsack krieche, um mir den Sonnenaufgang anzusehen.





Ich lasse mein Motorrad warmlaufen, kontrolliere den Ölstand und fülle fast einen halben Liter nach.


Danach gehts an die Morgenkosmetik, wenn auch nur eine Katzenwäsche möglich ist.


Vorsichtig geht es die wilde Strasse wieder zurück, 25 Kilometer bis zur Hauptstrasse.




Und dann bin ich wieder auf der 93 und geniesse den Asphalt unter meinen Reifen.

Eine der vielen Bewässerungsanlagen, mit denen die Wüste zum Leben erweckt wird.


Ich komme nach PIOCHE, die ursprünglich avisierte GHOST TOWN. Es ist eine kleine Stadt, die bewohnt ist, in der einige alte Gebäuse stehen gelassen wurden bzw. noch immer genutzt werden.



Ich freue mich im SILVER CAFE auf ein Frühstück mit 2 Spiegeleiern, geraspelten hashbrowns (Kartoffeln), Speck, Toast und Schwarztee mit Honig und Milch.



Im Cafe sind mehrere Bilder von Atomtests, die hier in der Nähe durchgeführt wurden aufgehängt. Die Besitzerin dürfte noch nicht mitbekommen haben, das dies nichts BEWUNDWERNSWERTES ist.


So einen 3-Roller besorge ich mir dann auch, wenn ich nicht mehr gehen kann....


In der Stadt gibt es auch noch die Reste eines alten Silberbergwerkes, das ich mir ansehe.



Und weiter geht es auf die nächste endlose Strasse in Richtung SALT LAKE CITY.


In MAJOR`S PLACE kehre ich ins gleichnamige Lokal ein um etwas zu trinken.


Diese Gegend wird wegen der Schwarzpulverjagd, die im Oktober beginnt bevorzugt. Dann ist hier Hauptsaison, wenn die unzähligen Jäger auftauchen.



Etwas an dem Lokal kommt mir bekannt vor - Dollarscheine an die Wand genagelt. Das erinnert mich an das SALTY DAWN INN in Homer/Alaska.


In Alaska habe ich mich an der Türe zur Herrentoilette verewigt. Hier wird es die Damentoilette, an die ich meinen Dollarschein nagle.



An einer Baustelle fahre ich wie gewohnt die Kolonne vor, bis zum Begleitfahrzeug.

Am Ende der Baustelle winkt mich eine Dame zur Seite und lässt die Kolkonne vor. Auch kein Problem. 5 Minuten später habe ich die Kolonne wieder hinter mir.


Und dann sehe ich auch schon meinen ersten Salzsee im Hintergrund.



Ich passiere WEST WENDOVER, das noch in NEVADA liegt und in dem das Glücksspiel noch erlaubt ist und wechsle dann nach Wendover, das dann schon im MORMONENSTAAT UTAH liegt.


Es geht über das GREAT SALTLAKE DESERT über den Highway 80 nach Osten.


Es ist eine dicke Salzkruste, die teilweise von Wasser umspült ist und die mal fester, mal weicher ist. Je nachdem, wie viel Wasser sich in der Nähe befindet.




Nach über 600 Kilometern bin ich am Ziel, in SALT LAKE CITY, der Hauptstadt von UTAH und der Mormonen.


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