Mittwoch, 8. September 2010

GESICHTER TOFINOS

Dienstag, 7.9.2010: Tofino nach Victoria/Kanada
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Ich brauche etwas Erholung nach den letzten, anstrengenden Tagen und habe beschlossen hier eine 2. Nacht zu verbringen.

Nach der ersten Nacht im Billardzimmer darf ich die 2. Nacht in einem normalen Zimmer verbringen. Durch den Labour Day war das Hostel ja komplett ausgebucht.


TOFINO liegt direkt am PAZIFISCHEN OZEAN und wurde erst vor nicht allzulanger Zeit touristisch erschlossen. Ein wunderschöner Sandstrand zieht sich von TOFINO bis ins ca. 35 Kilometer entfernte UCLUELET und zieht jährlich hunderte Surfer an.

Ich will heute die Stadt zu Fuss erkunden. Es nieselt zwar leich, aber ich habe zum Glück die richtige Bekleidung dabei.


Das Hostel liegt direkt am Meer. Zwei Wasserflugzeuge liegen am Streg vor Anker.


Als es heftiger zu Regnen beginnt, verziehe ich mich in ein Geschäft. Hier werden die Kunstwerke der ursprünglichen Bevölkerung, der sogenannten FIRST NATIONS ausgestellt und verkauft.



So eine kleinere Maske kostet ab zirka 1.500,- kanadischen Dollar. Die beiden, oben stehenden Masken kosten 5.500,- bzw. 6.500,- kanadische Dollar.


Zumeist sind die Masken aus rotem Zedernholz geschnitzt, bemalt und mit Haaren, Steinen und anderen Materialien fertig gestellt.



Nachdem ich heute noch keine Frühstück hatte, beginne ich gleich mit einem LUNCH, also einem Mittagessen.

Ich bestelle eine Lachssuppe und danach Muscheln in Weißweinsauce auf getoastetem Knoblauchbrot.


Anschließend geht es auf einen mehrstündigen Spaziergang. Zuerst erkunde ich die Ortschaft. Hier reihen sich Top- Objekte an schon etwas pflegebedürftigere Häuser.



Zwischendurch ein bereits zugewachsenes Auto einer Hippikolonie. Der Surfer dürfte wohl nicht mehr aus dem Wasser gekommen sein...


Im Hafen wird gerade ein Boot aus dem Wasser geholt.


Wie man sieht, müssen auch hier die FRAUEN die Schwerarbeit leisten...


Der älteste Baum des Ortes ist über 800 !!! Jahre alt und benötigt inzwischen schon ein Stahlkorsett, um die Winterstürme zu überleben.


Wale und Bären sind hier überall gegenwärtig, wenn auch oft nur in der GESCHNITZTEN Variante, um Touristen auf sich aufmerksam zu machen.


Zu den hiesigen STATUSSYMBOLEN zählt natürlich ein eigenes Schiff und dazugehörend ein entsprechend grosser Aussenbordmotor!


Das nicht alle eine Freude mit den Touristen haben, zeigt das nächste Bild.


Wer also seine Reifen NICHT unbedingt aufgestochen vorfinden möchte, sollte von diesem Anwesen Abstand nehmen.

Ein paar Touristen dürfte der nette Geselle schon auf dem Gewissen haben, wie das nächste Foto zeigt.


Daneben eine Fischbude, die mit einem netten Logo für BIG DADDYS FISH FRY wirbt.


Über den TONQUIN PARK geht es auf der anderen Seite der Landzunge zum Sandstrand runter. Durch das schlechte Wetter heute, ist keine gute Sicht auf den Ozean.



Gleich dabeben sind ein paar tolle Villen wie Vogelnester in die Felsen gebaut.




Ich klettere über die Felsen von Bucht zu Bucht und stosse plötzlich auf die Schwestern meines Mittagessens.


Es sind tausende von Muscheln, die hier die Felsen besiedelt haben.


Am Rückweg zum Hostel bewundere ich die schönen Blumen und die farbenprächtigen Häuser der Einheimischen.


Heute Abend ist wieder einmal SELBER KOCHEN angesagt und so gehe ich einkaufen. Zuerst in den Supermarkt, wo ich Bison- Burger, Zitronenjoghurt, Pfefferminztee und Schokolade einkaufe.

Danach geht’s in den LIQORE STORE, dem einzigen Platz, wo es Alkohol zu kaufen gibt. Hier besorge ich mir 2 Kanadian Bier, die am Foto im Sackerl versteckt sind.


Heute ging es dann die Strecke wieder zurück von TORFINO nach NANAIMO und weiter in die Hauptstadt von British Columbia, nach VICTORIA im Süden.

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