Donnerstag, 14. Oktober 2010

BESONDERE MENSCHEN IN LA PAZ

Dienstag, 12.10.2010: La Paz/Baja California, MEXIKO
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Hier im Hotel ist immer was los. Ständig wird herumgeschraubt, montiert, gepinselt....



Isely darf heute Maler und Anstreichger spielen. Der DOKTOR hilft ihr in die Kluft und dann geht es schon an den Pinsel.



Das ist Sarah - sie strahlt über das ganze Gesicht, wenn sie ihre süssen Köstlichkeiten fertig macht, die reissenden Absatz finden.


Der DOTTORE Miguel sieht sich meine offenen Wunden am Allerwärtestens an und verschreibt mir eine Salbe. Die Wunden müssen verheilen, bevor ich weiter fahren kann.

Ein Entzündung bzw. Infektion der offenen Wunden kann hier ungeahnte Folgen haben. Ich muss also noch ein paar Tage hier verbringen, worüber ich nicht gerade unglücklich bin.

Ich gehe zum mexikanischen Apotheker.


Die Bude ist bummvoll mit Angestellten - es sind 7 an der Zahl auf knapp 20 m2. Ich sage das ich Fotograph vom PLAYBOY bin und plätzlich wollen sich alle die Kleider von Leib reissen.

Ich beruhige die Leute und begnüge mich mit einem Foto in voller Montur. Hier ist irgendwie alles anders und man sieht die Freude in den Gesichtern.....


Das Monatsgehalt beträgt zwar nur 300,- bis 600,- Pesos im Monat, was etwa US$ 25,- bis 50,- entspricht und trotzdem sind die Leute hier happy.

Trina versteht sich prächtig mit den Mädels des Hauses. Sie hat ein Jobangebot in einem der neuen Hotels bekommen und ist am Überlegen, was sie machen soll.


Javier ist ein Tierarzt, der gerade in der Stadt was zu tun hat. Wir unterhalten uns prächtig. Er spricht perfekt Englisch. Er erzählt mir alles über seine Scheidung und das ihm seine Frau nicht viel übrig gelassen hat. In Österreich würde man sagen: Sie hat ihm die Unterhosen ausgezogen....

Jetzt hat er eine Freundin, mit der er sehr glücklich ist. Er hat einen eigenen Schmäh - wir lachen sehr viel, wenn er seine Geschichten erzählt.


Isely, die gute Seele des Hauses. Sie ist 18 jahre alt und in einen Mexikaner unglücklich verliebt, der ihre Zuneigung nicht erwidert - sich sogar darüber lächerlich macht.


Der Nachtportier FELIPE hat mir mit viel Scharm mein T-Shirt von den San Francisco Giants abgeluchst - so ein Hundling!!!

Ich sehe das Strahlen in seinen Augen und trenne mich schwerem Herzens von meinem orangen T- Shirt.



Felipe ist im San Franciso Giants Himmel!

Er wird es ständig in Erinnerung an mich tragen, sagt er und lächelt mich schelmisch an. Eigentlich wollte ich dafür 10 Flaschen Tequilla haben.

Statt dessen schenkt mir Felipe ständig Tequilla nach - Flaschen gibt es nicht - getrunken wird sofort....



Und es sind wieder einmal die Menschen, die meine Seele berühren.

Mein Hintern schmerzt fürchterlich wegen der offenen Wunden, doch ich bin glücklich und irgendwie zu Hause, hier an diesem magischen Ort, mit so vielen tollen Menschen und ihren Geschichten....

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